Die aktuellen Entwicklungen im Bildungsbereich gehen in die falsche Richtung. Derzeit beobachten wir eine verstärkte Ausrichtung der Bildung auf die Interessen der Privatwirtschaft. Bildung wird vermehrt zur Ausbildung möglichst profitabler Arbeitskräfte umfunktioniert. Dazu werden weitere Hürden, wie Studiengebührenerhöhungen und Zugangsbeschränkungen vorgeschlagen und durchgesetzt. Gleichzeitig führen Spar- und Abbauprogramme auf Bundes- und Kantonsebene zu ständigen Verschlechterungen der Finanzierung von Bildungsinstitutionen. Dagegen wehren wir uns.

Wir stehen auf für eine starke Bildung. Für eine Bildung die emanzipatorisch, partizipativ, ungezähmt und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen ist. Eine solche Bildung dient dem Gemeinwohl und nicht den Konzernen. Sie soll zugänglich für alle sein, unabhängig von Herkunft, Geschlechtsidentität, physischen und psychischen Einschränkungen, finanziellen Möglichkeiten und Aufenthaltsstatus.

Deshalb engagieren wir uns

  • gegen Zugangsbeschränkungen, wie Studiengebühren, Schulgeld oder Aufnahmeprüfungen.
  • gegen die Einflussnahme der Privatwirtschaft auf unsere Bildungseinrichtungen.
  • gegen prekäre Lern- und Arbeitsbedingungen, z. B. bei Doktorierenden oder in der Berufslehre.
  • für offene, demokratische und partizipative Bildungsinstitutionen.
  • für eine zugängliche Bildung ohne Hürden.
  • für den Erhalt und Ausbau von öffentlicher Bildung. Wir lehnen aber nicht nur Kürzungen bei der Bildung, sondern die Spar- und Abbaupolitik als Ganzes ab.